Sonderausstellung zu Computertechnik im Sport

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Deutsche Presse-Agentur

Den Einsatz modernster Technik im Sport demonstriert vom 18. Januar an eine Ausstellung im Heinz-Nixdorf-MuseumsForum in Paderborn. Auf 1000 Quadratmetern wird eine Mischung aus Wettkampfarena, Trainingszentrum und Sportstudio gezeigt, wie die Veranstalter ankündigten.

Besucher können an einem simulierten Gruppentraining auf Fahrrädern teilnehmen, selbst zum Sportmoderator werden oder sich die Technik eines Foto-Finish-Systems erklären lassen. Die Ausstellung „Computer.Sport - Technik die bewegt“ ist bis zum 5. Juli zu sehen.

Gleich am Eingang der Ausstellung hat der Besucher das Gefühl, als stehe er mitten in einem Fußballstadion. In den Boden sind mehrere Tartanbahnen eingearbeitet. Dahinter befindet eine halbrunde, hochauflösende Video-Panoramawand, auf der eine Partie zwischen dem 1. FSV Mainz 05 und Eintracht Frankfurt aus dem Jahr 2006 übertragen wird. Jubel ist zu hören, Applaus brandet auf. Gleich nebenan ist ein Blick hinter die Kulissen eines Fernseh-Sportstudios möglich.

Der Rundgang gliedert sich in vier Bereiche. Neben den „multimedialen Sportwelten„ am Eingang lernen die Besucher, wie sehr die Technik inzwischen das Training beeinflusst. So kann ein Computer etwa die Körperbewegungen eines Menschen in Echtzeit erfassen und auf einem Bildschirm in dreidimensionale Ansichten umwandeln. Von der „Macht des Materials„ wiederum kann man sich beim Anblick spezieller Anzüge überzeugen, in denen Profischwimmer pfeilschnell durchs Wasser gleiten. Der letzte Teil der Schau befasst sich mit „virtuellen Sportwelten“. Dort können die Gäste einen Golfsimulator testen oder beim Biathlon mit einem Lasergewehr zielen üben.

Um Sport zu treiben, sei Technik nicht zwangsläufig nötig, räumt Kurt Beiersdörfer ein, der Geschäftsführer des Heinz-Nixdorf-MuseumsForums. Doch längst seien Computer und Sport eine enge Verbindung eingegangen. „Es gibt Sportarten, die ohne Computer gar nicht mehr funktionieren“, betont Beiersdörfer. Wie das funktioniert, sollen die Besucher nachempfinden: „Man kann vieles selbst ausprobieren.“

Weitere Infos: www.hnf.de

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