Solidarität und Nächstenliebe

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Regionalleiter

Was für eine große Summe: 123 929 Euro für Häfler helfen. Wir haben erst mal tief durchgeatmet, als uns die Nachricht erreicht hat. Der Erfolg der gemeinsamen Aktion der Schwäbischen Zeitung mit der katholischen und der evangelischen Kirche in Friedrichshafen beweist dreierlei. Er zeigt zunächst, dass das Vertrauen in die beiden christlichen Kirchen und ihre Mitarbeiter allen Unkenrufen zum Trotz immer noch sehr hoch ist.

Er ist zudem Beleg dafür, dass das Produkt Tageszeitung, dass guter Journalismus immer noch funktionieren. Und er zeigt, dass es in unserer Stadt viele, viele Menschen gibt, denen die Not anderer nicht egal ist, die mitfühlen, die ihr Herz öffnen. Mir bleibt nur die wirklich schöne Aufgabe, „Danke“ zu sagen. Ich danke meinen Kollegen Felix Kästle und Harald Ruppert, die mit einfühlsamen Texten und tollen Bildern Häfler helfen journalistisch begleitet haben und weiter begleiten werden. Ich ziehe meinen Hut vor Sabine Hornig, Dagmar Neuburger und Ulrich Föhr, den Gesichtern von Häfler helfen. Sie stehen tagtäglich Menschen in Not mit Rat und Tat zur Seite – und dank der vielen Spender auch mit der nötigen finanziellen Ausstattung. Vor allem aber danke ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, die sie Häfler helfen seit Jahren unterstützen. Mit jedem Euro zeigen sie, dass Solidarität und Nächstenliebe in Friedrichshafen keine Fremdwörter sind. Vergelt’s Gott.

m.hennings@schwaebische.de

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