So lief die Transalp für den Lindauer Mountainbiker Pirmin Eisenbarth

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 Pirmin Eisenbarth und Andreas Kleiber bei der Siegerehrung.
Pirmin Eisenbarth und Andreas Kleiber bei der Siegerehrung. (Foto: pr)
Pirmin Eisenbarth

Nach sieben Renntagen bin ich gottfroh, wieder zuhause zu sein. Der Regen kommt mir gerade recht. Jetzt sitze ich gemütlich auf dem Sofa, esse Kuchen und schaue mir an, wie Emu Buchmann bei der Tour de France abgeht. Wahnsinnstyp!

Hinter mir liegt eine geile Woche, aber sie war auch brutal hart. So eine Alpenüberquerung zehrt einfach unglaublich an den Kräften. Mit dem Resultat bin ich trotzdem mehr als zufrieden. Rang acht ist ein super Ergebnis – auch wenn ich von Tag zu Tag immer schwerfälliger geworden bin: Am Anfang der Woche waren mein Teamkollege und ich noch topmotiviert, sind um sechs in der Früh aufgestanden, um in Ruhe zu frühstücken, die Bikes zu checken uns einzufahren. Vor den letzten Etappen haben wir morgens nur noch völlig verplant was gefrühstückt, uns schnell angezogen und sind dann zum Start gerollt. Sobald wir aber auf dem Rad saßen, war zum Glück alles wieder gut. Die letzten beiden Etappen waren nicht mehr ganz so steil. Darauf hatte ich mich die ganze Zeit gefreut. Trotzdem bin ich jetzt mega platt und freue mich darauf, ein paarTage zu chillen. Aktuell kann ich nicht sagen, ob ich das Rennen nochmal fahren würde. Die Belastung ist einfach zu extrem. Aber wer weiß? So wie ich mich kenne, habe ich in ein paar Wochen dann doch wieder Bock ...

Die Bike-Transalp gilt als das härteste Mountainbike-Rennen über die Alpen: 558 Kilometer und 18 447 Höhenmeter in sieben Etappen, von Tux im Zillertal nach Molveno nördlich des Gardasees. Für die „Schwäbische Zeitung “ berichtete der Lindauer Mountainbiker Pirmin Eisenbarth (24) von seinen Erlebnissen.

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