Skiverband: Kunstschnee ist keine zweite Wahl

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Deutsche Presse-Agentur

Weil die natürliche weiße Pracht zunehmend ausbleibt, kommt in vielen Wintersportgebieten Kunstschnee zum Einsatz. Immer mehr Liftbetreiber denken über das Anschaffen einer Schneekanone nach. Für Wintersportfreunde muss das kein Nachteil sein.

Entscheidend für die Qualität sind nach Angaben des Schwäbischen Skiverbands in Stuttgart die Technik und die Temperatur zum Zeitpunkt der Beschneiung. Üblicherweise werde bei Minusgraden beschneit. Je trockener die Luft, desto höher die Qualität. Unter den richtigen Voraussetzungen müsse Kunstschnee nicht schlechter sein als Naturschnee.

Er sorge wegen seiner höheren Masse und Dichte sogar besser für glatte, platte Pisten. Die Anforderungen in heutigen Skigebieten, in denen täglich für eine hohe Zahl von Fahrern präpariert wird, ließen sich mit Kunstschnee besser erfüllen.

In Deutschland sind chemische Zusätze zu Kunstschnee gesetzlich untersagt. Nur Wasser, Druck und Minustemperaturen kommen bei der Herstellung von Kunstschnee zum Einsatz. Umweltschützer kritisieren das Beschneien dennoch wegen des hohen Wasser- und Energieverbrauchs.

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