Siebenbürger Leberblümchen: Erste Frühlingsboten

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Deutsche Presse-Agentur

Das Siebenbürger Leberblümchen zählt zu den ersten Frühblühern. Während die heimischen Leberblümchen erst im März blühen, sprießen bei der osteuropäischen Schwester schon im Februar blaue, anemonenähnliche Blüten.

Diese und die flauschigen Blätter sind zudem größer als bei der heimischen Art, und ihr Wuchs ist kräftiger, so der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Die Blüten können bis zu fünf Zentimeter groß werden.

Das Siebenbürger Leberblümchen, botanisch Hepatica transsylvanica, ist anspruchslos in der Pflege. Der Boden sollte kalkhaltig, humusreich und mäßig trocken sein. Die Pflanze ist frosthart. Das Siebenbürger Leberblümchen gedeiht in halbschattiger bis schattiger Lage, idealerweise zwischen Gehölzen. Der Frühblüher eignet sich daher gut zur Bepflanzung von Gehölzrändern und Staudengruppen im Steingarten, heißt es beim BDG. Mit der Zeit entstehen schöne blaue Tuffs mit 30 bis 40 Zentimetern Durchmesser.

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