SG Altheim bei württembergischer Endrunde

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 Die SG Altheim (weiß) will sich am Sonntag bei der Endrunde der württembergischen Hallenmeisterschaft möglichst gut verkaufen.
Die SG Altheim (weiß) will sich am Sonntag bei der Endrunde der württembergischen Hallenmeisterschaft möglichst gut verkaufen. (Foto: SZ- mas)

Die Landesliga-Fußballerinnen der SG Altheim treten am Sonntag, 10. Februar, bei der Endrunde der Verbandshallenmeisterschaft in Heilbronn-Frankenbach an. Für die SGA ist die Teilnahme am Finalturnier eine Premiere, verdient hat sie sich das Team von Trainer Gerhard Kottmann durch couragierte Auftritte und Platz drei in der Verbandsvorrunde vor zwei Wochen, bei Altheim ebenfalls erstmals dabei war.

„Wir wollen Spaß haben, dazulernen und die Großen ärgern“, sagt SGA-Trainer Gerhard Kottmann. Ähnlich war die Ausgangslage schon vor dem Vorrundenturnier in Ehingen, das die SG Altheim ausgerichtet hatte und in dem sich der Landesligist einen der drei Startplätze für die Endrunde sicherte. Altheim hatte in der Gruppe unter anderem den Verbandsligisten FV Asch-Sonderbuch hinter sich gelassen und war dem Gruppensieger und Oberligisten Tettnang ins Halbfinale gefolgt; in der Vorschlussrunde zog die SGA gegen den Verbandsligisten Jungingen im Sechsmeterschießen den Kürzeren und gewann dann das für das Erreichen der Endrunde entscheidende Spiel um Platz drei gegen den Landesliga-Konkurrenten Sondelfingen.

Mit Glück, Geschick und Einsatzfreude überstand die SG Altheim die Vorrunde und erreichte so die Endrunde der zwölf besten Teams der Hallenmeisterschaft. Die Aufgaben in der Endrunde werden nicht leichter Unter den zwölf Mannschaften sind ein Regionalligist, vier Oberligisten und drei Verbandsligisten – und viele Teams, die bereits mehrmals in der Verbandsendrunde waren.

In ihrer Gruppe trifft die SGA auf den Regionalligisten TSV Crailsheim, den Oberligisten TSV Tettnang, dem Altheim in der Vorrunde in Ehingen 0:2 unterlegen war, die Verbandsligisten TSV Münchingen und TSV Frommern sowie den Regionenliga-Tabellenführer Normannia Gmünd. Für vier der sechs Teams ist das Turnier nach den Gruppenspielen beendet, nur der Erst- und Zweitplatzierte bleiben im Rennen um den württembergischen Hallentitel. Kottmann macht sich keine Illusionen, sein Team ist Außenseiter und das Ziel, nicht Letzter der Gruppe zu werden. „Wir wollen unter die ersten zehn in Württemberg kommen“, sagt der Altheimer Trainer. „Ansonsten können wir bei dem Turnier nur dazulernen.“ In Spielen gegen die höherklassigen Vereine seien seine Spielerinnen mitunter noch zu hektisch und verliere dadurch die Ordnung. „Die Hektik müssen wir ablegen.“

Doch die Erfahrungen in der Vorrunde haben auch gezeigt, dass einiges möglich ist. „Man hat gesehen, wie eng die Spiele waren“, sagt Gerhard Kottmann. Die höherklassigen Mannschaften „sind im Gesamtpaket stärker“, aber in der Halle und mit etwas Glück sei sein Team nicht chancenlos.

Nicht in Bestbesetzung

Personell stehen dem SGA-Trainer am Sonntag in Frankenbach (Turnierbeginn ist um 10 Uhr) aber nicht alle Spielerinnen zur Verfügung. Isabell Kammerer fehlte bereits beim Vorrundenturnier und ist auch in der Endrunde nicht dabei, während diesmal auch Sandra Kottmann (Urlaub) und Ronja Braun, die angeschlagen ist und geschont wird, fehlen. Ohnehin nicht dabei sind die in der Winterpause vom VfL Munderkingen gekommene Sarah Ackermann (noch nicht spielberechtigt bei Verbandsturnieren) und die verletzte Jana Niemitz. „Wir werden aber ein schlagkräftiges Team stellen“, so Trainer Kottmann.

In der anderen Endrundengruppe spielen die Oberligisten SV Hegnach, TV Derendingen und VfB Obertürkheim, der Verbandsligist SV Jungingen sowie die beiden Landesliga-Spitzenreiter TV Jebenhausen und Spvgg Berneck-Zwerenberg. Jebenhausen gewann im vergangenen Jahr überraschend den württembergischen Hallentitel.

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