SERC setzt Pleitenserie fort – 1:2 in Köln

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 Wieder am Boden: Torhüter Dustin Strahlmeier und die Schwenninger Wild Wings verloren auch in Köln.
Wieder am Boden: Torhüter Dustin Strahlmeier und die Schwenninger Wild Wings verloren auch in Köln. (Foto: Dieter Reinhardt)
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Die Schwenninger Wild Wings haben ihren Negativlauf in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) fortgesetzt. Bei den Kölner Haien unterlagen die Neckarstädter 1:2 (0:0, 0:0, 1:2). Es war die sechste Niederlage in Serie. Für den SERC markierte Matt Carey den zwischenzeitlichen Ausgleich (43.).

Die Haie mussten auf ihren verletzten Stammtorwart Gustaf Wesslau verzichten, für ihn rückte Hannibal Weitzmann zwischen die Pfosten. Die Wild Wings konnten auf ihren Topscorer Jamie MacQueen zurückgreifen. Die Geburt seiner Kinder verzögerte sich noch. Er reiste seinem Team am Freitag mit dem Zug nach.

Die Verunsicherung war in diesem Krisen-Gipfel beiden Mannschaften anzumerken. Viele Pucks versprangen, kamen nicht an. Vor allem die Haie als Heimmannschaft bekamen kaum etwas auf die Reihe. Die Schwenninger zogen öfters vor den gegnerischen Kasten. In der fünften Minute hatte Weitzmann mit einem harmlosen Schuss von Dominik Bohac seine Mühe. Es dauerte bis zur zwölften Minute, ehe die Domstädter eine Torchance besaßen. Torwart Dustin Strahlmeier war bei dem Konter von Sebastian Uvira auf dem Posten. Der Ex-Schwenninger Jon Matsumoto kassierte zum Ende des ersten Drittel zwei Strafminuten. Dem Überzahlspiel der Wild Wings fehlten aber die Ideen.

Auch im zweiten Drittel war die Partie vor 10 298 Zuschauern – darunter rund 100 SERC-Fans – recht zäh. MacQueen kam mal zum Abschluss, aber Weitzmann, der alles andere als sicher wirkte, konnte abwehren. Davor hatte vermeintlich Mike Blunden für Schwenningen getroffen. Aber auch im Videobeweis sahen die Schiedsrichter den Puck nicht über der Kölner Torlinie. Auf der anderen Seite blieb Strahlmeier gegen Pascal Zerressen Sieger. Die Haie schafften es dann, etwas Druck aufzubauen. Colin Ugbekile schoss aber daneben. Die Wild Wings fuhren einen Konter, aber auch Blunden brachte den Puck erneut nicht im Tor unter.

Erst im Schlussdrittel fielen dann die Tore. In Überzahl sorgte Jason Akeson (42.) für die Kölner Führung. Diese hatte aber nicht einmal 60 Sekunden Bestand. Carey (43.) glich vorübergehend aus. Dass der SERC mit leeren Händen heimfuhr, lag an Jakub Kindl. Ebenfalls in Überzahl sicherte er Köln mit einem abgefälschten Schuss drei Punkte.

Am Sonntag, 16.30 Uhr, empfangen die Wild Wings die Adler Mannheim zum Baden-Württemberg-Derby.

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