Seitenaufprallschutz - mehr Sicherheit in den Türen

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Deutsche Presse-Agentur

Der Seitenaufprallschutz gehört zu den sogenannten passiven Sicherheitseinrichtungen im Auto. Hintergrund ist, dass die Seiten eines Fahrzeugs am wenigsten Schutz bei einem Aufprall bieten.

Daher versteifen Hersteller die Türen und Seitenteile mit zusätzlichen Metallprofilen und sorgen so dafür, dass ein seitlich aufprallendes Fahrzeug möglichst wenig in das Fahrzeuginnere eindringt. Das erläutert der TÜV Nord in Hannover. Um bei einem seitlichen Crash die auftretenden Kräfte möglichst gering zu halten und die Insassen zu schützen, kommen Energie aufnehmende Verkleidungsteile sowie Seiten-Airbags zum Einsatz.

In der EU müssen Großserien-Pkw einen Seitenaufpralltest absolvieren. Bei dem Test fährt ein Wagen laut dem TÜV mit Tempo 35 schräg in die Flanke des zu prüfenden Fahrzeugtyps. An den mit Mess-Sensoren ausgerüsteten Prüfpuppen („Dummies“) dürfen dabei bestimmte Beschleunigungen und Verletzungskriterien nicht überschritten werden.

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