Sebastian Studnitzky (links) präsentiert im JAzzclub sein neues Projekt Memento.
Sebastian Studnitzky (links) präsentiert im JAzzclub sein neues Projekt Memento. (Foto: Sevi Tzoni)
Schwäbische Zeitung

Der Eintritt kostet 17 Euro (ermäßigt 13 Euro). Biberacher Schüler haben im Jazzclub immer freien Eintritt. Kartenreservierungen über das Bestellformular auf www.jazzbiber.de (bis Freitag, 12 Uhr). Die Abendkasse öffnet um 20 Uhr.

Biberach (sz) - Das Preisgeld aus dem Gewinn des „Applaus 2018“ ermöglicht es dem Jazzclub Biberach, auch mal die ganz großen Stars der Szene zu einem intimen Clubkonzert in den Jazzkeller einzuladen. Mit Sebastian Studnitzky kommt am Freitag, 6. Dezember, 20.30 Uhr ein international renommierter Künstler aus der ersten Garde zu den Jazzbibern in den Jazzkeller in der Bruno-Frey-Musikschule.

Der im Schwarzwald geborene und in Berlin lebende Trompeter, Filmkomponist und Pianist ist, wie wenige andere Instrumentalisten seiner Generation, in den großen Clubs und auf den angesagten Festivals weltweit präsent. Besonders durch seine Zusammenarbeit mit Nils Landgrens Funk Unit, Jazzanova, Mezzoforte, Rebekka Bakken oder Wolfgang Haffner rückte er in die erste Reihe auf. 2012 gründete er mit „Contemplate“ sein eigenes Label/Netzwerk. 2014 initiierte er als musikalischer Leiter das XJAZZ-Festival – das aus dem Stand größte Jazzfestival Berlins – und stellte damit mal eben die Jazzszene in Deutschland auf den Kopf. Seit September 2014 lehrt Studnitzky als Professor für Trompete an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden, 2017 kam die Trompetenprofessur in Berlin dazu.

„Mit seinem neuen Projekt Memento erweist sich Studnitzky einmal mehr als Wanderer zwischen den Genres Jazz, Klassik und Elektro“, heißt es in der Pressemitteilung des Jazzclubs. Mit „orchestral experience“ bringe er seine Vielseitigkeit und stilistische Aufgeschlossenheit eindrucksvoll auf den Punkt. Von Kontrabass und einem Streichquartett begleitet, zelebriere er sein Spiel an Trompete und Klavier. „Bei diesem ungewöhnlichen Projekt erscheint kein Ton zu viel: Detailliert, minimalistisch und transparent, dabei von großer emotionaler Tiefe und beeindruckend eigenständig“, heißt es weiter. Studnitzky schaffe tatsächlich etwas ganz Neues: Eine Musik zu kantig für Pop, zu emotional für Jazz, zu üppig für Elektro, zu groovig für Avantgarde.

2 Fotos (Kay Strasser, Sevi Tzoni) sind als Anlage beigefügt.

Der Eintritt kostet 17 Euro (ermäßigt 13 Euro). Biberacher Schüler haben im Jazzclub immer freien Eintritt. Kartenreservierungen über das Bestellformular auf www.jazzbiber.de (bis Freitag, 12 Uhr). Die Abendkasse öffnet um 20 Uhr.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen