Schwimmkurs hilft bei der Integration

Der Mutter-Kind-Schwimmkurs kam bei Müttern, Kindern und Schwimmlehrerinnen gleichermaßen gut an.
Der Mutter-Kind-Schwimmkurs kam bei Müttern, Kindern und Schwimmlehrerinnen gleichermaßen gut an. (Foto: Sportkreis Bodensee e.V.)
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„Integration durch Sport“ lautet das Motto im Sportkreis Bodensee. Deshalb hat der Sportverband bereits den dritten Schwimmkurs angeboten. Der jüngste Kurs richtete sich an Mütter mit Kindern und lief in Kooperation mit der Caritas.

Für die Sportkreisverantwortlichen ist es selbstverständlich, an dem Förderprojekt der Deutschen Sportjugend (dsj) teilzunehmen. Schließlich leiste man damit einen wichtigen Beitrag zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. „Sie lernen die örtlichen Gegebenheiten kennen und können sich anschließend selbstständig im Sportbad bewegen“, nennt Eveline Leber einen Aspekt. An erster Stelle steht jedoch das Schwimmenlernen als Grundvoraussetzung, sich gefahrlos im Wasser bewegen zu können. „Wenn die Mütter schwimmen können, können sie auch ihre Kinder heranführen“, so die Sportkreispräsidentin. Auch für den Eintritt in einen Schwimmverein sei die Schwimmfähigkeit Voraussetzung.

Ein dickes Dankeschön richtet Leber an die Schwimmlehrerinnen Lisa Reisch, Monika Eble, Monika Schneider-Maier, Isolde Metzger und Edith Voggenberger, die sich ehrenamtlich im Sportkreis engagieren.

Aufgrund des Engagements haben in 2020 und 2021 insgesamt 33 Teilnehmende Schwimmen gelernt oder – im Falle der Kinder – erfolgreich an der Wassergewöhnung teilgenommen. „Bedingt durch die Corona-Schutzmaßnahmen konnten trotz hoher Anmeldezahlen keine weiteren Kurse stattfinden”, bedauert Kurt Rogalla, als Sportmittler im Sportkreis Bodensee für die Integration zuständig. Ob der Sportkreis weitere Schwimmkurse anbieten kann, hängt davon ab, ob weiterhin Fördergelder fließen. „Allein die Sportbadmiete kostet uns pro Kurs 780 Euro“, sagt Eveline Leber.

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