Schweres Gerät beginnt mit der Arbeit

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In Merklingen wird ein neuer Retentionsbodenfilter gebaut. Die Arbeiten haben nun begonnen.
In Merklingen wird ein neuer Retentionsbodenfilter gebaut. Die Arbeiten haben nun begonnen. (Foto: Kneipp)

Nun ist es soweit: Die Bauarbeiten für den neuen Retentionsbodenfilter an der Kläranlage in Merklingen haben begonnen. Die beauftragte Firma Ritter und Deeg aus Kötz hat zunächst die Baustelle eingerichtet. Nötig war dann, den Oberboden abzuschieben. Eine nächste Maßnahme wird sein, das Areal mit einem Bauzaun zu sichern. Das ist wichtig, so erklärte es der Merklinger Bürgermeister Sven Kneipp (parteilos) den Ratsmitgliedern, um die Baustelle vor dem Betreten von Unbefugten zu schützen. Nach und nach wird dann der noch bestehende Langsamsandfilter zurückgebaut.

Investition: 2,3 Millionen Euro

Das Bauvorhaben hat ein Investitionsvolumen von 2,3 Millionen Euro. Darin enthalten sind Kosten für die Nachrüstung des Regenüberlaufbeckens, die Elektrotechnik für den Retentionsbodenfilter sowie die Anlage des Filters. Die Firma Ritter und Deeg aus Kötz hatte die Ausschreibung im Februar für sich entscheiden können, da sie knapp 20 Prozent günstiger war als der zweite Bieter und 30 Prozent als der Dritte. Der Gemeinderat in Merklingen hatte daraufhin die Leistungen im Februar dieses Jahres vergeben.

Die Gemeindeverwaltung hatte bereits 2015 einen Zuschuss beim Land Baden-Württemberg für diese Maßnahme beantragt und 2017 bewilligt bekommen. Somit kann die Gemeinde mit einem Fördersatz von 63,70 Prozent rechnen.

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