Schwangere und Stillende: Nur selten Thunfisch essen

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Deutsche Presse-Agentur

Schwangere und Stillende essen besser nicht öfter als einmal im Monat Thun- oder Schwertfisch. Denn diese Raubfische enthalten oft erhöhte Anteile Methylquecksilber.

Das Gift überwindet nach Angaben des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF) in München die Bluthirnschranke der Mutter, passiert den Mutterkuchen und gelangt so zum ungeborenen Kind. Die Folge: Die Hirnentwicklung des Fötus wird gehemmt, das Nervensystem geschädigt und die Nierenfunktion gestört.

Auch in die Muttermilch kann Methylquecksilber übergehen. Etwa 95 Prozent des Giftes werden vom Magen-Darmtrakt des gestillten Säugling aufgenommen und kann das noch nicht vollständig entwickelte Gehirn beeinträchtigen. Laut BVF besteht außerdem der Verdacht, dass es sich via Muttermilch ebenso negativ auf Herz, Nieren und Immunsystem auswirkt.

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