Schwan: „Ökonomische und kulturelle Krise“

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Deutsche Presse-Agentur

Die SPD-Kandidatin für das höchste Staatsamt, Gesine Schwan, hat die Aussagen von Bundespräsident Horst Köhler zur globalen Krise begrüßt. „Das ist eine Stellungnahme, auf die viele lange gewartet haben“, sagte sie am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Schwan tritt am 23. Mai in der Bundesversammlung gegen Köhler an, der für weitere fünf Jahre im Amt bleiben will. Sie will demnächst ihre eigene Position zu Ursachen und Auswegen aus der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise darlegen.

„Wobei für mich eines klar ist: diese Krise ist nicht nur eine ökonomische, sondern auch eine kulturelle Krise“, sagte sie. Auf den Prüfstand müssten „die Art und Weise, wie wir junge Menschen ausbilden und zu verantwortlichem Handeln erziehen, die Regeln nach denen Markt und Staat miteinander agieren und der allgegenwärtige Wettbewerbsdruck“.

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