Schutzbach: „Wird Spiel auf Augenhöhe“

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 Der VfL Mühlheim (rot) will nach der 0:1-Heimniederlage gegen den SV Zimmern (Spielszene) beim SSC Tübingen wieder in die Erfol
Der VfL Mühlheim (rot) will nach der 0:1-Heimniederlage gegen den SV Zimmern (Spielszene) beim SSC Tübingen wieder in die Erfolgsspur finden. (Foto: hkb)
Wilfried Waibel

Der VfL Mühlheim muss am 23. Spieltag in der württembergischen Fußball-Landesliga, Staffel 3, zum SSC Tübingen. Das Spiel in der Universitätsstadt beginnt am Sonntag auf dem Holderfeld um 15 Uhr.

Im Hinspiel in Mühlheim feierte der VfL einen 6:0-Sieg. Dreifacher Torschütze damals war Max Drössel. Momentan nimmt der SSC Tübingen mit einem Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz (12.) den elften Rang ein. Der VfL Mühlheim ist Sechster.

Mit dem SSC Tübingen bekommt es der VfL Mühlheim mit einem Team zu tun, das immer wieder für eine Überraschung gut ist. Beim SSC Tübingen ist auch der frühere VfL-Aktive Markus Klaiber beheimatet, der vor seinem Wegzug nach Tübingen beim VfL zu den Stammspielern zählte. Der SSC Tübingen selbst hat aus den letzten fünf Meisterschaftsspielen nur einen Sieg und den beim Bezirksnachbarn FV 08 Rottweil feiern können. Torjäger der Gastgeber ist Markos Chatziliardis mit 17 Treffern. Damit nimmt der Tübinger in der Torschützenliste den dritten Platz, zusammen mit dem Zimmerner Christian Braun ein. Mühlheims bester Torschütze ist Maximilian Bell mit 13 Toren auf Rang sechs.

Der Mühlheimer Spielertrainer Maik Schutzbach sieht das Spiel am Sonntag auf dem Tübinger Kunstrasenplatz als eine große Herausforderung gegen eine technisch sehr versierte Mannschaft, die auf den Heimvorteil setzt. „Es wird ein Spiel auf Augenhöhe werden“, ist sich Schutzbach sicher. Den hohen 6:0-Heimsieg in der Hinrunde kommentiert der Mühlheimer Trainer so: „Da ist uns einfach alles gelaufen, dem SSC Tübingen überhaupt nichts.“

Der SSC Tübingen weist eine schlechte Heimbilanz auf. In den bisher elf absolvierten Heimspielen konnten vom SSC nur vier Siege eingefahren werden. Sechs Heimspiele wurden verloren und einmal gab es ein Unentschieden.

Ob Mittelfeldmotor Andreas Leibinger, der zuletzt sehr vermisst wurde, am Sonntag in Tübingen dabei sein wird, ist noch ungewiss. Der Ex-Gosheimer hat nach wie vor Schmerzen und darum will Schutzbach zunächst den ärztlichen Rat abwarten. Mit Sicherheit wird Andy Komforth wieder dabei sein. „Er ist zurück“, so der Mühlheimer Coach. Ansonsten steht dem VfL-Trainer wieder der komplette Kader zur Verfügung.

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