Schnellbremsung einer Regionalbahn verhindert Zusammenprall

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Durch eine Schnellbremsung eines Regionalzugs ist am Mittwochnachmittag ein Unglück verhindert worden.
Durch eine Schnellbremsung eines Regionalzugs ist am Mittwochnachmittag ein Unglück verhindert worden. (Foto: Friso Gentsch)

Bei der Bundespolizei ist am Mittwochnachmittag gegen 14 Uhr eine Meldung der Notfallleitstelle der DB AG in Karlsruhe eingegangen, wonach eine Regionalbahn kurz vor dem Bahnhof Horb eine Schnellbremsung einleiten musste. Hierüber informiert die Bundespolizei.

Grund hierfür waren drei Radfahrer, die den Bahnübergang trotz eines heranfahrenden Zugs überquerten. Eine Streife der Landespolizei des Polizeipräsidiums Tuttlingen wurde um Unterstützung gebeten, die Örtlichkeit anzufahren und den Sachverhalt vor Ort zu übernehmen. Glücklicherweise gab es keine verletzten Personen. Vier darauffolgende Züge erhielten durch den Vorfall eine Verspätung.

Die Bundespolizei weist alle Verkehrsteilnehmer ausdrücklich auf die Gefahren an Bahnübergängen hin. Heranfahrende Züge sind kaum hörbar, fahren schnell und haben einen langen Bremsweg. Ein ICE beispielsweise legt bei einer Geschwindigkeit von 200 Stundenkilometern rund 56 Meter pro Sekunde zurück. Die Zeit zum Verlassen der Gleise beträgt somit nur rund drei Sekunden, wobei die eigene Reaktionszeit von ebenfalls drei Sekunden nicht berücksichtigt ist.

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