Schlagabtausch am politischen Aschermittwoch

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Deutsche Presse-Agentur

Das sagte Seehofer bei seiner ersten Rede zum politischen Aschermittwoch in Passau. Mittelstand, Unternehmen, Arbeitnehmer und Politik müssten jetzt gemeinsam Entscheidungen treffen. Dann werde man „die größte Krise in der Geschichte der Bundesrepublik überwinden“.

Zugleich machte Seehofer der CSU nach ihrer Wahlschlappe vom vergangenen Herbst Mut. „Die CSU ist wieder da“, rief der bayerische Ministerpräsident unter dem Beifall von mehreren tausend Anhängern. Die CSU-Veranstaltung in Passau ist die bundesweit größte und traditionsreichste Aschermittwochskundgebung.

Die bayerische FDP will im Superwahljahr 2009 mit einem scharfen Abgrenzungskurs zum Koalitionspartner CSU drittstärkste politische Kraft im Freistaat werden. Landesvorsitzende Sabine Leutheusser- Schnarrenberger beanspruchte bei der Kundgebung der FDP in Passau die Führungsrolle in der schwarz-gelben Koalition für die FDP. Die CSU müsse noch „viel Zeit im Trainings- und Therapielager verbringen“.

SPD und Grüne warfen Seehofer bei ihren Veranstaltungen mangelnde Glaubwürdigkeit vor. Der bayerische SPD-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl, Florian Pronold, meinte in Vilshofen: „Wenn man die Umfallgeschwindigkeit von Horst Seehofer in Energie umsetzen könnte, könnten wir alle bayerischen Atomkraftwerke abschalten.“

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