Schüler treffen auf Unternehmen der Region

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41 Stände mit Betrieben, Hochschulen und Behörden warteten bei „vocatium“ in der Stadthalle auf Schüler. Weit über 1200 waren g
41 Stände mit Betrieben, Hochschulen und Behörden warteten bei „vocatium“ in der Stadthalle auf Schüler. Weit über 1200 waren gekommen. (Foto: Markus Lehmann)
Markus Lehmann

Weit über 1200 Schüler haben sich bei der dritten Aalener Auflage der Fachmesse für Ausbildung und Studium „vocatium“ in der Stadthalle intensiv über ihre berufliche Zukunft informiert. Intensiv deshalb, weil diese Messe andere Wege als andere Ausbildungsmessen geht: Hier kommen Schüler teilweise schon mit ihren Bewerbungsunterlagen zu ihrem vielleicht künftigen Betrieb, sind mit Meldebögen unterwegs und haben Termine bei den insgesamt 41 Ausstellern.

Darunter waren sehr viele regionale Schwergewichte, „globale Player“ von der Ostalb, renommierte Unternehmen, Behörden und Verwaltungen. Ausbildungsbetriebe von der AOK bis zum Zoll waren vertreten.

Veranstaltet wird diese Messe mit 75 Standorten bundesweit vom IfT (Institut für Talententwicklung). Das Ganze läuft so ab: An den Schulen sprechen die Schüler mit den Lehrern über ihre Berufswünsche oder beruflichen Interessen, die schicken dann die Anmeldungen an das IfT Aalen. Bis zu vier Termine bei einem Betrieb, einer Hochschule oder bei einer Akademie können besucht werden. Für das IfT Aalen ist Dorothee Schumpf zuständig. Sie freut sich über den regen Andrang der Schüler, über das große Interesse und dass sie sich ganz gezielt vorbereitet haben. Und auch über den Zuspruch vonseiten der Betriebe: Waren es im vergangenen Jahr noch 26, sind es nun bereits 41. Besonders stolz ist sie darauf, dass 70 Prozent, also 30 von ihnen, direkt aus der Region stammen.

Am Dienstagvormittag um 9 Uhr hatte das Vortragsprogramm begonnen. Mit Themen wie „Wie ticken Personaler“?, „Studieren: ja oder nein?“ oder „Ausbildung 4.0“. Die Messe „vocatium“, erklärt Nicole Mause-König (IfT), sei ein „außerschulischer Lernort“, der bei den Schülern sehr gut ankomme und angenommen werde. Hier gehe es nicht darum, Gummibärchen oder Stifte einzusammeln, sondern darum, ganz konkret mit potenziellen künftigen Arbeitgebern in Kontakt zu treten. Ganz wichtig sei auch: „Die Schüler bereiten sich sehr intensiv auf diese Messe vor.“

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