Sanierung statt Neubau: Umweltschutz beim Bauen

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Deutsche Presse-Agentur

Bei der Eigenheimsuche spielt der Umweltschutz laut Experten bisher eine zu kleine Rolle. Statt immer neue Häuser auf der grünen Wiese zu bauen, sollten lieber alte Häuser in den Stadtzentren modernisiert werden.

Das rät das Umweltbundesamt (UBA) in Berlin. Dadurch würden nicht nur weniger freie Flächen bebaut - eine hochwertige Sanierung beanspruche auch deutlich weniger Baumaterialien als ein kompletter Neubau.

In den kommenden 25 Jahren ließe sich so ohne Komfortverluste der Flächenverbrauch um fast 85 Prozent senken. Der jährliche Verbrauch an mineralischen Rohstoffen wie Sand, Ton, Kalk und Kies könne um etwa 30 Prozent verringert werden. Die Kohlendioxid würde den Angaben nach um mehr als 50 Prozent verringert.

Bei der Entscheidung für ein Eigenheim sollten Bauherren oder Käufer auch an geänderte Bedürfnisse im Alter denken. Häufig sei das Häuschen im Grünen für Senioren nicht die ideale Lösung. In der sanierten Altbauwohnung in der Stadt seien dagegen zum Beispiel Arzt und Lebensmittelgeschäft gleich um die Ecke.

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