Sanierung als Zitterpartie

Lesedauer: 2 Min

Viktor Turad hofft, dass das Kösinger Bad die Zeit übersteht, bis die dringend notwendige Sanierung beginnen kann.
Viktor Turad hofft, dass das Kösinger Bad die Zeit übersteht, bis die dringend notwendige Sanierung beginnen kann. (Foto: Ipf- und Jagst-Zeitung)
Freier Mitarbeiter

Die Sache ist wohl gelaufen: Der Neresheimer Gemeinderat wird in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause mehrheitlich grünes Licht für die zwei Millionen schwere Sanierung des Kösinger Freibades geben. Wenn sich die Haushaltslage nicht unerwartet verdüstert, wird sich die Stadt Neresheim das finanziell wohl auch leisten können. Dennoch ist das Ganze eine Zitterpartie: Nicht so sehr aus finanziellen Gründen, sondern wegen des schlechten Zustands des Bades.

Bäderleiter Carsten Pferner hat es zwar nicht ausgesprochen, aber zwischen den Zeilen seines Berichtes wurde die Situation mehr als deutlich: Fraglich ist, ob das Bad nicht vorher in die Knie geht, weil die Wasserverluste untragbar hoch werden, weil neue Grenzwerte die Anforderungen erhöhen oder weil ihm ein schwerer Hagelschaden den Todesstoß versetzt.

Die Freunde und Besucher des Bades können also nur hoffen, dass ihr geliebtes Bad diese vierjährige Durststrecke übersteht und sich in die Sanierung retten kann.

Mehr zum Thema
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen