Rock- und Pop-Konzerte im Dezember

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Mariah Carey
Mariah Carey macht Weihnachten schön. (Foto: Brent N. Clarke/Invision / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Für vorweihnachtliche Stimmung sorgt in diesem Jahr ein echter Superstar. Zum Jahresabschluss sind außerdem Ikonen aus den 80er-Jahren zurück auf deutschen Konzertbühnen - und zwei weibliche Hitgaranten aus Großbritannien.

Für die Fans von MARIAH CAREY beginnt Weihnachten in diesem Jahr schon ein paar Wochen früher: Der US-Superstar gibt auf der „All I Want For Christmas Is You“-Europatour ein Konzert in der deutschen Hauptstadt. Der gleichnamige Song gehört mittlerweile zu den Klassikern unter den modernen Weihnachtsliedern. Die 48-Jährige sang ihn kürzlich mit ihren siebenjährigen Zwillingen im Auto. Der Clip wurde zu einem Klickhit im Internet. Kein Wunder: Careys Album „Merry Christmas“ gehört mit 14 Millionen verkauften Platten zu einem der erfolgreichsten internationalen Weihnachtsalben. Neben dem Soundtrack für die Festtage singt die Diva auch weitere Hits ihrer Karriere. Das Berliner Konzert ist am 5. Dezember.

BOY GEORGE kommt mit seiner Band CULTURE CLUB erstmals in Originalbesetzung wieder nach Deutschland. Der extravagante Brite prägte in den 80er Jahren mit seinen Ohrwürmern eine Generation, darunter „Do You Really Want To Hurt Me?“, „Karma Chameleon“ oder „It's A Miracle“. 1986 löste sich die Band zunächst inoffiziell auf. Die Bandmitglieder hatten mit Drogenproblemen zu kämpfen, außerdem zerbrach die Liebesbeziehung zwischen George und Gitarrist Jon Moss. Danach kam es immer wieder zu einer Wiedervereinigung, zuletzt 2014. In diesem Jahr brachten Culture Club mit ihrer Single „Let Somebody Love You“ und dem Album „LIFE“ das erste neue Material seit zwanzig Jahren heraus. Ihre Tour führt die vier nach Köln (4.12.) und Berlin (5.12.).

JESSIE J gehört zu den erfolgreichsten Popsängerinnen Großbritanniens. Hits wie „Price Tag“ oder „Masterpiece“ wurden nicht nur in ihrer Heimat zu großen Hits. Zuvor schrieb die Londonerin bereits Songs für Miley Cyrus, Justin Timberlake oder Alicia Keys. Mit ihrem vierten Album „R.O.S.E.“ ist die 30-Jährige, die bürgerlich Jessica Ellen Cornish heißt, derzeit auf Tour. Auf einigen Konzerten mit dabei: Hollywood-Star Channing Tatum, der - auf eine mögliche Liebesbeziehung angesprochen - zuletzt ausweichend antwortete. Dass ihre neue Platte ihre bislang persönlichste ist, zeigte sich kürzlich bei einem Konzert in ihrer Heimatstadt. Dort sprach Jessie J über ihre Unfruchtbarkeit und erklärte, sie wolle später dennoch Kinder haben. Am 5. Dezember gibt die Britin ihr einziges Deutschland-Konzert in Köln.

LILY ALLEN ist nicht nur musikalisch in den Schlagzeilen. Die Britin („Fuck You“, „Not Fair“) macht immer wieder mit kleinen Skandalen von sich reden. In ihrer Biografie schrieb sie über ihren Kampf mit Essstörungen, Drogen und Alkohol. Auf ihrem aktuellen Album „No Shame“ zeigt sich Allen dementsprechend persönlich. Auf „Three“ etwa singt die 33-Jährige aus der Sicht ihrer dreijährigen Tochter darüber, dass ihre Mutter wegen ihres Berufs oft nicht zuhause ist. Auch ihre Scheidung thematisiert Allen. Ihre US-Tour stand unter keinem guten Stern, sie sagte zwei Konzerte wegen einer Stimmbandentzündung ab. Die hat die Britin mittlerweile auskuriert, sie gastiert in Berlin (4.12.) und Köln (6.12.).

MGMT erfinden sich von Platte zu Platte neu. Kein Wunder: Schließlich lernten sich die beiden New Yorker Andrew VanWyngarden und Ben Goldwasser beim Studium der experimentellen Musik kennen. Und das merkt man ihren mittlerweile vier Alben auch an. Indietronic, Psychedelic-Indie-Pop, 80er-Pop - MGMT lassen sich in keine Schublade stecken. Aber Hits wie „Kids“ oder „Time To Pretend“ haben sicher einen hohen Wiedererkennungswert. Mit ihrer aktuellen Platte „Little Dark Age“ war das Duo schon Anfang des Jahres in Berlin, zum Jahresabschluss spielen MGMT zwei Gigs in Deutschland - in München (3.12.) und Berlin (9.12.).

Mariah Carey

Boy George

Jessie J

Lily Allen

MGMT

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