Richtungsstreit in der Union voll entbrannt

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Schwäbische Zeitung

Berlin dpa) - Ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl ist der Richtungsstreit in der Union voll entbrannt. Unionspolitiker hatten der Kanzlerin in den vergangenen Tagen mangelnde Führungsstärke vorgeworfen. Der Wirtschaftsflügel und konservative Kreise innerhalb der Union fürchten, die Partei verprelle durch mangelndes Profil Stammwähler. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) forderte seine Partei auf, „die Streitereien“ zu beenden. Es müsse „Schluss sein mit dem Gemäkel“ an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Merkel selbst äußerte Verständnis für die Debatten in der Union. Die CDU sei eine lebendige Partei.

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