Rein kirchliche Heirat ermöglicht kein Ehegattensplitting

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Deutsche Presse-Agentur

Seit Jahresbeginn können sich Paare in der katholischen Kirche vor Gott vermählen lassen, ohne zuvor standesamtlich getraut worden zu sein. Eine rein kirchliche Heirat hat aber keine Auswirkungen auf die einkommensteuerrechtliche Situation des Ehepaares.

Nur bei standesamtlich getrauten Paaren darf eine steuerliche Zusammenveranlagung vorgenommen werden, erklärt der Bund der Steuerzahler in Berlin. Und nur wenn die Ehe vor dem Staat geschlossen wurde, können Paare den sogenannten Ehegattensplitting-Tarif nutzen, der für sie von Vorteil sein kann.

Wer sich bislang allein für die Heirat vor dem Altar entschieden hat, kann die standesamtliche Trauung den Angaben nach auch nachholen, um Steuern zu sparen. Tritt ein Paar noch bis zum 31. Dezember 2009 vor den Standesbeamten, kann das Ehepaar für das gesamte Kalenderjahr 2009 das Ehegattensplitting in Anspruch nehmen.

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