Regelmäßiges Sodbrennen bei Kindern: Asthmarisiko

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Wird regelmäßiges Sodbrennen bei Kindern frühzeitig behandelt, kann das eine Asthmaerkrankung verhindern oder zumindest abmildern. Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Werne hin.

Sie berufen sich hierbei auf eine US-Studie. Betroffene der sogenannten Refluxkrankheit atmen den Angaben zufolge beim chronischen Aufstoßen über längere Zeit Magensäuretröpfchen ein. Dadurch wird unter Umständen ihr Immunsystem geschädigt. Das wiederum könne Asthma auslösen oder eine bestehende Erkrankung verschlimmern.

Rund zwei Drittel der an Asthma erkrankten Kinder leiden nach Angaben der DGP auch an der Refluxkrankheit. Deshalb sollten Kinderärzte verstärkt auf Sodbrennen als mögliche Ursache von asthmatischen Beschwerden achten, sagt Anja Berle von der Initiative „Lungenärzte im Netz“ in München.

Lungenärzte im Netz: www.lungenaerzte-im-netz.de

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen