Sie konnten sich strecken, wie sie wollten: Ville Korhonen (links) und die Schwenninger Wild Wings gingen wie beim 0:1 gegen die
Sie konnten sich strecken, wie sie wollten: Ville Korhonen (links) und die Schwenninger Wild Wings gingen wie beim 0:1 gegen die Eisbären Berlin auch bei den Kölner Haien leer aus. Das 1:3 war bereits die achte Niederlage des SERC in Serie. (Foto: Dieter Reinhardt)
Heinz Wittmann

Tore: 1:0 3. Minute Zerressen (Akeson, Zalewski), 2:0 6. Uvira (Ellis, Genoway), 3:0 22. Schütz (Ellis, Müller), 3:1 50. Rech (Bukarts).

Strafen: Köln vier Minuten, Schwenningen vier Minuten.

Schiedsrichter: Marc Iwert (Harsefeld) und Daniel Piechaczek (Ottobrunn).

Zuschauer: 7534. wit

Die Niederlagenserie der Schwenninger Wild Wings geht in der Deutschen Eishockey Liga weiter. Bei den Kölner Haien unterlag die Mannschaft von Trainer Pat Cortina 1:3 (0:2, 0:1, 1:0) und blieb zum achten Mal in Folge ohne Erfolgserlebnis. Das einzige Tor gelang Anthony Rech zum Endstand im Schlussabschnitt.

Vor dem Duell in der Domstadt hatte der Schwenninger Coach noch gehofft, dass sein Team dem NHL-Club Edmonton Oilers nacheifern könne. „Wir spielen gutes Eishockey, vielleicht können wir die Oilers sein“, meinte Cortina. In einem Testspiel hatte der Verein aus der nordamerikanischen Profi-Liga NHL bei den Kölner Haien 4:3 nach Verlängerung gewonnen.

SERC-Goalie Marco Wölfl zweimal früh überwunden

Diese Hoffnungen zerschlugen sich schnell. Goalie Marco Wölfl, der anstelle von Dustin Strahlmeier im SERC-Tor stand, war bereits nach drei Minuten geschlagen. Kölns Verteidiger Pascal Zerressen hatte von der blauen Linie abgezogen und den Puck für die aggressiv beginnenden Haie im Schwenninger Kasten zum 1:0 versenkt.

In der sechsten Minute fiel auch schon das 2:0. Sebastian Uvira überlief Schwenningens Verteidiger Dominik Bohac und verlud Wölfl. Die Schwenninger fanden erst allmählich ins Spiel. Stürmer Rihards Bukarts kam aber nicht ganz durch und Stefano Giliati brachte die Scheibe nicht an KEC-Goalie Gustav Wesslau vorbei. Ein Überzahlspiel für die Wild Wings brachte dann auch nichts ein. Auf der anderen Seite konnte sich Wölfl gegen Ryan Jones auszeichnen. Sonst hätte es bereits nach dem ersten Drittel 3:0 für die Kölner geheißen.

Zu Beginn des zweiten Drittels agierten die Wild Wings in Überzahl. Doch bereits zum vierten Mal in dieser Saison schossen sie in numerischer Überlegenheit kein Tor, sondern bekamen eins. Die Haie stocherten das Spielgerät durch Felix Schütz erfolgreich über die Linie. Giliati und auch Mirko Höfflin besaßen dann Möglichkeiten für die Gäste, fanden aber in Wesslau ihren Meister. Anschließend musste Dominik Bittner in die Kühlbox. Wölfl konnte zum Glück für die Gäste gegen Ben Hanowski retten. „Die Chance ist noch da, Marco Wölfl hat uns mit seinen Paraden im Spiel gehalten“, meinte Schwenningens Kapitän Simon Danner nach der zweiten Pausensirene.

„Wir spielen jetzt für unseren Stolz“, sagte SERC-Co-Trainer Petteri Väkiparta vor Beginn des dritten Drittels. Und die Wild Wings kamen tatsächlich noch zu einem Torerfolg. Bukarts brachte einen schönen Querpass auf Anthony Rech und der netzte zum 1:3 ein (50.). Der Kölner Sieg geriet aber nicht mehr wirklich in Gefahr. Die Haie waren einem weiteren Treffer nahe, hatten mit einem Lattenschuss Pech. Am Ende nahmen die Schwenninger den Torwart vom Eis. Andree Hult hatte auch noch eine Chance. Mehr als das eine Tor von Rech gelang den Schwenningern dann aber nicht mehr.

Diese Woche wird nun der von den Wild-Wings-Verantwortlichen angekündigte neue Top-Spieler (wir berichteten) am Neckarursprung erwartet. Am Montag ist die Mannschaft des ERC aber erst einmal bei ihrem Sponsor Fürstenberg auf dem Cannstatter Volksfest in Stuttgart eingeladen.

Tore: 1:0 3. Minute Zerressen (Akeson, Zalewski), 2:0 6. Uvira (Ellis, Genoway), 3:0 22. Schütz (Ellis, Müller), 3:1 50. Rech (Bukarts).

Strafen: Köln vier Minuten, Schwenningen vier Minuten.

Schiedsrichter: Marc Iwert (Harsefeld) und Daniel Piechaczek (Ottobrunn).

Zuschauer: 7534. wit

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