Rüttgers sieht gute Chancen für Rettung von Opel

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Deutsche Presse-Agentur

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers sieht die Chancen für eine Rettung des Automobilbauers Opel steigen. Vor einer CDU-Präsidiumssitzung sprach er in Berlin davon, dass neue Bewegung in die Bemühungen zum Erhalt des angeschlagenen Autokonzerns gekommen sei.

Mit Blick auf den Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstag in Rüsselsheim sagte Rüttgers: „Ich glaube, dass die Kanzlerin am Dienstag sagen kann, dass eine gute Chance besteht, Opel zu retten.“

Als Gründe für seinen Optimismus nannte Rüttgers den Rücktritt des Chefs von General Motors, Rick Wagoner. Er verwies auch auf das Gespräch von Merkel mit dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama am vergangenen Donnerstag. Rüttgers räumte aber ein, dass es noch viel Arbeit bedürfe. Es sei nicht so, dass die Sache bereits in trockenen Tüchern sei.

Die Ministerpräsidenten von Niedersachsen und Baden-Württemberg, Christian Wulff und Günther Oettinger (beide CDU), sprachen sich grundsätzlich für Hilfen für Opel aus. Diese müssten aber in Form von Staatsbürgschaften gewährt werden. Wulff, der auch im VW-Aufsichtsrat sitzt, betonte, dass der Wolfsburger Autobauer kein Interesse habe, Opel zu übernehmen.

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