Rückreisewelle aus den Skigebieten - Ferienende

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Deutsche Presse-Agentur

Auf den Autobahnen und Zufahrtsstraßen in die Skigebiete müssen Autofahrer am Wochenende (27. Februar bis 1. März) in beiden Richtungen mit massivem Verkehrsaufkommen rechnen.

Nach dem Ende der Ferien in Bayern, Baden-Württemberg, dem Saarland und den Niederlanden seien vor allem in nördlicher Richtung Staus zu befürchten, teilt der ADAC in München mit. Da weiterhin viel Schnee für gute Pistenverhältnisse sorgt, sei auch mit großem Andrang auf die Skigebiete zu rechnen. Besonders eng könne es auf folgenden Routen werden:

- A4 Nürnberg - Würzburg - Frankfurt/Main

- A5 Basel - Karlsruhe - Frankfurt/Main

- A7 Füssen - Ulm - Würzburg

- A8 Salzburg - München - Stuttgart

- A9 München - Nürnberg - Berlin

- A81 Singen - Stuttgart

- A93 Kufstein - Inntaldreieck

- A95/B 2 München - Garmisch-Partenkirchen

- A96 Lindau - München

- A99 Umfahrung München

Der Auto Club Europa (ACE) in Stuttgart rät wegen des starken Schneefalls nur mit kompletter Winterausrüstung und Schneeketten ins Hochgebirge zu fahren. Da viele Skiclubs Tagesausflüge mit dem Bus planten, könnten die Parkplätzen an den Liftanlagen knapp werden. Der Ansturm der Tagesausflügler konzentriere sich voraussichtlich auf die Skigebiete in den Nordalpen und im Allgäu.

Auch in den Nachbarländern sind laut ACE Staus wahrscheinlich. In Österreich sollten auf der Tauern-, Inntal-, Brenner- und Rheintalautobahn sowie auf der Fernpassroute die Reisezeiten großzügig kalkuliert werden. In Italien werde es ebenfalls auf der Brennerstrecke eng werden. In der Schweiz seien vor allem die Gotthard- und die San-Bernardino-Route betroffen. Außerdem würden am Wochenende wieder zahlreiche Wintersport-Wettkämpfe ausgetragen. Deshalb verstärke sich voraussichtlich der Verkehr auf den Zufahrtsstraßen nach Baiersbronn, Oberjoch, Oberstaufen und Hochficht.

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