Pumpende Atmung beim Pferd kann auf Asthma deuten

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Deutsche Presse-Agentur

Hustet ein Pferd häufiger, zeigt Nasenausfluss und bereits in Ruhe eine pumpende Atmung bis hin zur Atemnot, können das Symptome einer Asthma-Erkrankung sein.

Erkrankte Tiere müssen nach Angaben des Deutschen Grünen Kreuzes (DGK) in Marburg mit Entzündungshemmern, Bronchialkrampf lösenden Medikamenten und Schleimlösern behandelt werden, denn der Husten ist für sie qualvoll. Wird Pferdeasthma nicht behandelt, können die Tiere außerdem ein Lungenemphysem entwickeln.

Ebenso wichtig ist laut dem DGK eine Verbesserung der Haltung. So sollte Heu durch andere Raufuttermittel ersetzt werden. In einzelnen Fällen könne auch eine allergenarme Einstreu - etwa Hanf oder Späne - nötig sein. Die Fütterung sollte staubarm sein. Ein erkranktes Pferd muss demnach zudem möglichst viel Zeit an der frischen Luft verbringen. Auslöser für Asthmaerkrankungen bei Pferden sind neben genetischen Bedingungen die Haltungsbedingungen. So verbringen Pferde einen Großteil ihres Lebens im Stall, wo sie atemwegreizenden und allergenen Stoffen aus dem Heu- und Strohstaub ausgesetzt sind. Gute Alternativen zum geschlossenen Stall sind Offenställe oder Außenboxen mit Paddocks.

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