Prozess gegen den „Schuhwerfer von Bagdad“ vertagt

Lesedauer: 1 Min
Deutsche Presse-Agentur

Vor einem Kriminalgericht in der irakischen Hauptstadt hat der Prozess gegen den „Schuhwerfer von Bagdad“ begonnen. Das Verfahren wurde kurz nach dem Auftakt auf den 12. März vertagt. Der 30-jährige irakische TV-Reporter Muntasser al-Saidi wurde in Handschellen vor Gericht vorgeführt. Als er eintraf, brandete Beifall auf. Aus Protest gegen die US-Politik im Irak hatte al-Saidi Mitte Dezember bei einer Pressekonferenz in Bagdad seine Schuhe nach US-Präsident George W. Bush geworfen.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen