Potenzprobleme oft Vorbote für Herzkreislauf-Erkrankung

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Deutsche Presse-Agentur

Potenzprobleme können Vorboten für eine Herzkreislauf-Erkrankung sein. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin in Wiesbaden hin.

Dahinter stehen möglicherweise Schäden und Beläge in den Blutgefäßen im ganzen Körper. Betroffene Männer ziehen daher am besten einen Kardiologen zurate. Dieser könne die Erektionsstörung meist ohne Potenzpille beheben, so die Experten - als nützlich gelten etwa Substanzen mit starkem Gefäßschutz.

Potenzstörungen und Herzkreislauf-Erkrankungen haben demnach viel gemeinsam: Sie nehmen im Alter zu und treten öfter bei Rauchern, Diabetikern und Männern mit hohem Blutdruck oder hohen Cholesterinwerten auf. Die Ursache ist nach Einschätzung von Prof. Michael Böhm vom Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg womöglich dieselbe: Gestört sei die Funktion des sogenannten Endothels, dessen Zellen die Blutgefäße von innen auskleiden. Das gilt sowohl für die Herzkranzgefäße, wo gefährliche Ablagerungen einen Herzinfarkt auslösen können, wie für die Helixarterien, durch die das Blut in die Schwellkörper des Penis fließt.

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