Porträt: Thomas Bauer

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Deutsche Presse-Agentur

Thomas Bauer (53) genießt in der CSU hohes Ansehen. Seit 2003 ist der Unternehmer als Landesschatzmeister für die Finanzen der Partei zuständig, und beim Münchner CSU-Parteitag wurde er am 30. September 2007 mit sage und schreibe 96,9 Prozent der Stimmen wiedergewählt.

Sein Credo als Schatzmeister: Sparen, sparen, sparen. Bekannt wurde Bauer, der seit 1973 Mitglied der CSU ist, aber weniger durch die Parteiarbeit, sondern vielmehr in seiner Eigenschaft als einer der erfolgreichsten Unternehmer Bayerns. Seit 1994 ist er Vorstandsvorsitzender der Bauer AG in Schrobenhausen, eines Bau- und Baumaschinenkonzerns mit weltweit rund 7000 Mitarbeitern und einem Umsatz von mehr als 1,2 Milliarden Euro. Der am 27. Juli 1955 in Schrobenhausen geborene Thomas Bauer hatte das Unternehmen nach Ausbildung und Auslandsaufenthalt von den Eltern übernommen und zu einem börsennotierten Konzern umgebaut. Er ist Präsident des Bayerischen Bauindustrieverbandes und unterrichtet als Honorarprofessor an der Technischen Universität München.

„Was mich persönlich betrifft, bin ich sehr zufrieden mit dem, was ich mache, und hoffe, dass es noch lange so weitergeht“, sagte Bauer einmal in einem Interview. Aber dann ist da doch noch eine zweite Seele in seiner Brust: Sein zweitliebster Wunsch sei, „richtig in die Politik zu gehen“, sagte er vor ein paar Jahren ebenfalls in einem Interview. Ein Wechsel in die „große Politik“ könnte für ihn durchaus reizvoll sein, sagte Bauer, verheirateter Katholik und Vater von zwei Söhnen, erst am Freitag im Ingolstädter „Donaukurier“.

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