Pollenplage: Belastung für Allergiker bisher moderat

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Deutsche Presse-Agentur

Laufende Nasen, tränende Augen, Husten und Atemnot - obwohl der Frühling noch nicht richtig da ist, sind die Allergiker bereits von Pollen geplagt. Allerdings fällt die Belastung bislang nicht so schlimm aus wie den Jahren zuvor.

Der Pollenflug habe nicht sonderlich früh angefangen, sagte Medizin-Meteorologin Christina Koppe beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Freiburg. Die ersten Haselnuss-Pollen seien laut Pollenstatistik des DWD in Baden-Württemberg Ende Januar unterwegs gewesen. Den stärksten Pollenflug zeigt das Diagramm bisher für Ende des vergangenen Monats. Durch das schlechte Wetter könnten auch viele Haselnusskätzchen zerstört worden sein, sagte Koppe.

Trotzdem gab es schon Jahre, in denen zu dieser Zeit mehr Pollen unterwegs waren. „Durch den relativ kalten Winter kam die Vegetation nur recht langsam voran“, erklärt Koppe. Das war gut für die Allergiker. Allerdings müssen sie sich schon in zwei bis drei Wochen auf die ersten Birkenpollen einstellen.

Auch Koppe bestätigte den Trend: Weltweit hat die Zahl der Allergien zugenommen. Gegen Pollen ist etwa jeder Fünfte Deutsche allergisch. Wie jedes Jahr gibt es die üblichen Tipps, wie man Pollen einigermaßen aus dem Weg gehen kann: Für das Auto ist ein Pollenfilter zu empfehlen, für zu Hause gibt es Pollenschutzgitter. Weil die Pollen eher tagsüber unterwegs sind, „ist es besser nachts zu lüften“, empfiehlt Koppe.

Deutscher Wetterdienst: www.dwd.de

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