„Poldi-Pixel“: Köln nimmt 100 000 Euro ein

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Deutsche Presse-Agentur

Auch der frühere Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher zahlt für Lukas Podolski: Für 875 Euro hat der Kerpener „Poldi-Pixel“ auf einer Internetseite gekauft, die der 1. FC Köln zur bevorstehenden Rückkehr des Nationalstürmers vom FC Bayern München eingerichtet hat.

„Na Jong, bist du also doch deinem Herzen gefolgt. Das ist immer gut. Echter Teamgeist ist durch nichts zu ersetzen, da spreche ich aus Erfahrung“, schrieb Schumacher in einer Grußbotschaft. Seit Ende Januar hat der FC bereits mehr als 3900 Pixel-Quadrate verkauft und damit knapp 100 000 Euro eingenommen. Das bestätigte der FC auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Auch andere rheinische Prominenz wie Handball-Bundestrainer Heiner Brand, Box-Weltmeister Felix Sturm, Fußball-Manager Andreas Rettig oder die Schauspielerin Liz Baffoe haben bereits zur Refinanzierung eines Teils der Ablösesumme von geschätzten zehn Millionen Euro beigetragen. „Als Trainer kann ich dir zu deiner Entscheidung, deinem Herzen zu folgen, nur gratulieren“, schrieb Brand. Auch er hat 875 Euro für „Poldi“ investiert.

„In München hast du Nehmerqualitäten bewiesen - in Köln schlägst du jetzt zurück“, meinte Sturm, den Podolski bereits mehrfach bei seinen Box-Kämpfen am Ring besucht hatte. Ein Pixel auf der Kölner Seite kostet 25 Euro. Sollten alle Pixel verkauft werden, würde der Club 750 000 Euro einnehmen.

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