Pokal-Halbfinale mit THW, HSV, Löwen, Gummersbach

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Deutsche Presse-Agentur

Ungeachtet der Ermittlungen wegen angeblicher Spielmanipulationen bleibt der deutsche Handball-Rekordmeister THW Kiel auch im DHB-Pokal auf Titelkurs.

Der unangefochtene Bundesliga-Spitzenreiter gewann sein Viertelfinale bei der HSG Wetzlar souverän mit 31:23 (18:10) und buchte wie die Liga-Kontrahenten HSV Hamburg, Rhein-Neckar Löwen und VfL Gummersbach das Ticket für das Final Four in Hamburg. Der HSV gab sich mit dem 24:18 (14:10) bei der GWD Minden ebenso keine Blöße wie die Löwen, die die HSG Düsseldorf mit 40:32 (20:13) besiegten. Deutlich schwerer machten es sich die Gummersbacher, die sich gegen Zwangsabsteiger HSG Nordhorn zu Hause zu einem 25:24 (13:11) zitterten.

Die Auslosung der Halbfinalpaarungen wird am 12. März in der Hamburger Color Line Arena durch den Ehrenspielführer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Uwe Seeler ermittelt. Das Final Four wird am 9./10. Mai in Hamburg ausgetragen.

Die Kieler hatten in Welthandballer Nikola Karabatic, der achtmal traf, ihren erfolgreichsten Werfer. Der haushohe Favorit ließ von Anfang keine Zweifel an seiner Überlegenheit aufkommen und führte nach 14 Minuten 11:3. Wetzlar war in allen Belangen unterlegen und hatte nie eine Chance auf das Weiterkommen.

Die vom personellen Aderlass gebeutelten Nordhorner verkauften sich teuer und brachten den VfL an den Rande einer Niederlage. Beim 24:24 (59.) war noch alles drin, doch Momir Ilic sorgte mit einem verwandelten Siebenmeter 45 Sekunden vor Schluss für die Entscheidung.

Die Hamburger kamen in der ersten Halbzeit nicht wie erhofft zum Zug. Minden hielt zunächst dagegen und musste den Gast erst in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit ziehen lassen. Doch nach dem Wiederanpfiff hatte der HSV die Partie unter Kontrolle und sorgte mit dem 21:12 (47.) für die Vorentscheidung.

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