Pastinake: Gesunde Retro-Wurzel

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Wer im Winter Gemüse der Saison bevorzugt, muss sich nicht mit Kohl und Kartoffeln begnügen. Das alte Wurzelgemüse Pastinake erlebt eine Renaissance und bereichert heute wieder die Speisepläne.

Bis zur Ausbreitung der Kartoffel war die Pastinake, die in ihrer Form der Möhre und in der Farbe dem Sellerie ähnelt, in Europa weit verbreitet. Doch dann geriet sie in Vergessenheit. Heute erfreut sie sich vor allem im ökologischen Landbau und bei Hobbygärtnern großer Beliebtheit, so der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Denn sie ist sehr robust und widerstandsfähig.

Die Pastinake, botanisch Pastinaca sativa, liebt tiefgründige, humusreiche Böden und wird von März bis Juni locker in Reihen ausgesät. Bis zur Ernte vergehen fünf bis acht Monate. Die Wurzeln sind frosthart, und je länger sie im Boden bleiben, desto aromatischer werden sie. Allerdings sollten sie im Laufe des Februars geerntet werden, denn mit steigenden Temperaturen entwickeln die Pflanzen Blütenanlagen, und die Qualität der Frucht leidet darunter.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen