Feierliche Spendenübergabe an insgesamt neun Projekte.
Feierliche Spendenübergabe an insgesamt neun Projekte. (Foto: Jürgen Blankenhorn)

Die Dirgenheimer Passionsspielgruppe spendet schon seit der ersten Aufführung einen Großteil der Erlöse für wohltätige Zwecke. Auch dieses Jahr gab es eine feierliche Spendenübergabe im Beisein aller Akteure, des Bürgermeisters Willi Feige sowie der Pfarrer Nicolai Gießler und Hubert Klimek. „Die Spendenempfänger können sich unverbindlich bei uns mit ihrem Projekt bewerben. Anschließend werden die Projekte soweit möglich von uns beurteilt und bewertet. Aber bisher haben wir noch keines abgelehnt“, so Vorstandsmitglied Peter Strobel. „Wichtig für uns ist, ein persönlicher Kontakt, und dass die Spenden direkt bei den Projekten ankommen. Ohne große Umwege.“

Mit kleinen Präsentationen wurden die Anwesenden über den aktuellen Stand der Projekte informiert. Neben dauerhaften und stetig widerkehrenden Projekten werden auch einmalige Aktionen unterstützt. „Dies soll aber weiter die Ausnahme bleiben, daher sind hier die Auswahlkriterien jedoch strenger“, warnt Peter Strobel vor allzu großen Erwartung.

Unter neun Bewerbern wurde der Erlös von 25 000 Euro der Passionsspiele 2017 verteilt: Die Würzburger Stiftung „Home for Hope“ (Waisenhäuser in Ghana), Gowinda aus Aalen (Brunnenbau in Nepal), die Mission Marienhilfe aus Würzburg (Essen für Kinder in Simbabwe), das „Haus für Waisenkinder“ aus Untermarchtal (Burkina Faso), die Ulmer „Hilfe zur Selbsthilfe“ (Kindergartenprojekt in Kenia), der Zöbinger Friedensdienst „Santiago del Estero“ (Schulen und Kindergärten in Südamerika) sowie die örtlichen katholischen Kirchengemeinden Sankt Maria Kirchheim, Sankt Georg Dirgenheim und die evangelischen Kirchengemeinden Kirchheim und Benzenzimmern.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen