Parcours soll für sexuelle Grenzverletzungen sensibilieren

Schwäbische.de

Sexuelle Grenzverletzungen durch andere Jugendliche gehören zum Alltag vieler Mädchen und Jungen. Diese reichen von „harmlosen“ Übergriffen, wie zum Beispiel sexistischen Sprüchen, über unangemessene Berührungen bis zu einer Vergewaltigung. Mit einem interaktiven Präventionsparcours werden nun Jugendliche im Friedrichshafener Jugend- und Kulturzentrum Molke sensibilisiert, sexuelle Grenzverletzungen wahrzunehmen, sich gegen Übergriffe zu wehren und frühzeitig Hilfe zu holen, wie das Landratsamt Bodenseekreis mitteilt. Am Montag, 17. Januar, bietet die Molke in der Meistershofener Straße 11 einen offenen Publikumsabend an. Von 17 bis 20 Uhr können Interessierte, Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter sowie Eltern den Parcours kennenlernen und ausprobieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für den Besuch gelten die Corona-Regeln, aktuell 2G-Plus.

Der Parcours ist zwischen dem 17. und 28. Januar im Jugend- und Kulturzentrum Molke für Schulklassen aus dem gesamten Bodenseekreis geöffnet. An fünf Erlebnisstationen setzen sich die Jugendlichen mit Aspekten von Sexismus, sexueller Gewalt und Schutzrechten auseinander. Aktuell haben sich 43 Gruppen der Klassenstufe 8 angemeldet, insgesamt rund 1200 Jugendliche.

Bei Fragen zum Präventionsangebot steht Iris Gerster von der Fachberatungsstelle Morgenrot per E-Mail an info@beratungsstelle-morgenrot.de zur Verfügung.

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen

Persönliche Vorschläge für Sie