Palin-Berater sagen doch im „Troopergate“-Fall aus

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Deutsche Presse-Agentur

Bei den Ermittlungen gegen die republikanische US-Vizekandidatin Sarah Palin wegen möglichen Amtsmissbrauchs als Gouverneurin von Alaska sagen nun doch sieben Mitarbeiter der 44-Jährigen aus.

Sie hatten sich zuvor geweigert, vor einem Untersuchungsausschuss des staatlichen Kongresses zu erscheinen. Nach einem Bericht des Senders CNN vom Montag fügten sie sich nun aber dem Beschluss eines Richters, der die Vorladungen vor das Gremium bestätigt hatte.

Der Ausschuss untersucht, ob Palin den Polizeichef von Alaska entlassen hat, weil dieser sich zuvor geweigert hatte, ihren Exschwager zu feuern. Dieser, ein Polizist, lieferte sich seinerzeit einen bitteren Sorgerechtsstreit mit Palins Schwester.

Auch die Gouverneurin selbst und ihr Ehemann Todd hatten Vorladungen erhalten, eine Aussage aber ebenfalls abgelehnt. Der richterliche Beschluss bezieht sich aber nicht auf sie, sondern nur auf die Mitarbeiter, darunter auch Palins Stabschef. Die Gouverneurin lehnt eine Zusammenarbeit mit dem Gremium ab und argumentiert dabei, dass die Ermittlungen politisch „vergiftet“ seien. Demokraten wollten die Untersuchungen zu ihren eigenen Zwecken missbrauchen.

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