Ostereier auf natürliche Weise färben ist mühsam

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Deutsche Presse-Agentur

Ostereier auf natürliche Weise färben: Das geht, ist aber aufwendig. Außerdem ergebe sich selten eine kräftige Färbung, erläutert die Stiftung Warentest in Berlin.

Im Sud aus 500 Gramm Rotkohl und einem Liter Wasser gekochte Eier zum Beispiel würden nur blassviolett. Intensiver, aber auch fleckiger falle die Farbe aus, wenn die Eier direkt in den gekochten Kohl gelegt werden. Keine Färbekraft habe dagegen Spinat.

Braun werden Eier den Warentestern zufolge, wenn der Verbraucher sie in einem Aufguss aus zehn Schwarzteebeuteln pro Liter kocht. Eine dunkelblau-graue Farbe erhalten sie durch das Kochen in Blaubeersaft. Gelb-braun marmorieren lassen sich Eier, wenn sie mit Zwiebelschalen umwickelt, in einen Feinstrumpf gesteckt und dann gekocht werden. Kräftig gelb geraten sie dagegen mit Kurkuma. Dazu wird zunächst ein Liter Wasser mit 20 Gramm Gewürz zum Kochen gebracht und dann das Ei hinzugegeben.

Einen Vorteil habe das Färben mit den Lebensmitteln, heißt es in der Zeitschrift „test“: Die Naturfarben gehen kaum durch die Eierschale. Aber auch fertig zu kaufende Eierfarbe sei unbedenklich. Zum einen dürfen die Hersteller nur solche Farbstoffe einsetzen, die auch für Lebensmittel zugelassen sind. Zum anderen nehmen Verbraucher nur ganz geringe Mengen der Farbe zu sich, wenn diese durch Risse und Poren ins Ei eindringt.

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