Oscar-dekoriertes Drama „Slumdog Millionär“

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Deutsche Presse-Agentur

Fast hätte es „Slumdog Millionär“ erst gar nicht in die Kinos geschafft, und dann das: Bei der Oscar-Verleihung Ende Februar räumte der Film über den Aufstieg eines armen indischen Jungen (Dev Patel) kräftig ab.

Achtmal ging die begehrteste Filmtrophäe der Welt an den in Mumbai gedrehten Streifen. Den Preis für die beste Regie konnte sich der Brite Danny Boyle („Trainspotting“) holen. Der Film wurde unter anderem auch für die beste Kameraführung, den besten Ton und die beste Originalmelodie ausgezeichnet. Kurz vor seiner Fertigstellung hatte Warner Independent Pictures, eine Tochter des Hollywood-Giganten Warner Bros, die Finanzierung eingestellt. Fox Searchlight Pictures sprang ein und brachte die Geschichte über einen indischen Jungen aus einem Elendsviertel, der bei der indischen Version von „Wer wird Millionär?“ kurz davorsteht, den Jackpot zu knacken, und dabei nicht nur um Geld, sondern auch um Liebe kämpft, in die Kinos. Anhand der Geschichte des Jungen zeigt Boyle zahlreiche Missstände in Indien wie Armut, Kinderarbeit, Gewalt und Polizeiwillkür auf. Das Werk hat auch zahlreiche andere Filmpreise gewonnen.

(Slumdog Millionär, Großbritannien/USA 2008, 120 Min., FSK ab 12, von Danny Boyle und Loveleen Tandan, mit Dev Patel, Freida Pinto, Madhur Mittal)

www.slumdog-millionaere.de

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