Ortsvorsteher geht nach 30 Jahren in den kommunalpolitischen Ruhestand

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 Der scheidende Ortsvorsteher und seine Frau durften auf der Bank Platz nehmen.
Der scheidende Ortsvorsteher und seine Frau durften auf der Bank Platz nehmen. (Foto: Gemeindeverwaltung Langenenslingen)
Schwäbische Zeitung

Eine Besonderheit und wohl auch der Grund für die Anwesenheit der zahlreichen Zuhörer in Dürrenwaldstetten, war der Abschied von Ortsvorsteher Franz Rudolf. Nach 30 Jahren ging er in den kommunalpolitischen Ruhestand.

Rudolf hatte bereits vor der Wahl angekündigt, nicht mehr für das Amt zur Verfügung zu stehen, um einem Nachfolger den Platz frei zu machen. Bürgermeister Andreas Schneider würdigte die herausragende und zugleich respektable Leistung von Rudolf mit insgesamt 30 Jahren kommunalpolitischem Engagement. Rudolf war seit 1989 Mitglied im Ortschaftsrat, von 1989 bis 2004 Mitglied des Gemeinderats und seit dem Jahr 2000 Ortsvorsteher in Dürrenwaldstetten.

Schneider überreichte Rudolf die Ehrung des Gemeindetags für 30 Jahre ehrenamtliches Engagement. Außerdem erhielt der scheidende Ortsvorstaher zum Abschied ein Präsent der Gemeinde sowie ein Ortsportrait des Ortsteils Dürrenwaldstetten. Bürgermeister Schneider bedankte sich im Namen der Gemeinde aber auch persönlich für die stets konstruktive und freundschaftliche Zusammenarbeit. Ein Dank in Form eines Blumenpräsents ging auch an seine Ehefrau für die Unterstützung ihres Mannes während dieser langen Zeit.

Eigentlich keine große Verabschiedung gewünscht

Anschließend wurde Franz Rudolf in feierliche Atmosphäre im Rahmen eines Stehempfangs von der zahlreich anwesenden Bürgerschaft verabschiedet. Trotz seines Wunsches keine große Verabschiedung zu organisieren, wurde damit dennoch das jahrelange Engagement von Rudolf angemessen gewürdigt. Der Ortschaftsrat und die Dürrenwaldstetter Vereine schenkten ihm eine Bank, die so aufgestellt wird, dass er immer den Überblick über den Ortsteil behalten kann.

Rudolf sprach seinen ausdrücklichen Dank für die vielen Präsente, die loben-den Worte aber auch die gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten während seiner ehrenamtlichen Tätigkeit aus. Besonders bedankte er sich bei der wichtigsten Person in seinem Leben, seiner Frau, die stets Verständnis zeigte und ihn bei seiner Tätigkeit unterstützte. In der Sitzung des neuen Ortschaftsrats wurde Bianca Boßler als neue Ortsvorsteherin vorgeschlagen. Stefan Schmid soll weiterhin das Amt des stellvertretenden Ortsvorstehers übernehmen.

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