„Operation Walküre“ mit Tom Cruise

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Deutsche Presse-Agentur

Kurz nach der Weltpremiere des Films „Operation Walküre“ über das gescheiterte Hitler-Attentat im vergangenen Dezember in New York hat die Wiesbadener Filmbewertungsstelle (FBW) der deutsch-amerikanischen Produktion das Prädikat „Besonders wertvoll“ zuerkannt.

Der im Vorfeld umstrittene Film erzähle überraschend unpathetisch und historisch genau vom Widerstand gegen Adolf Hitler. Spannend, aber nie effekthascherisch konzentriere sich Regisseur Bryan Singer („X-Men“) auf die Darstellung des Wesentlichen. Die Attentäter um den von Tom Cruise gespielten Claus Schenk Graf von Stauffenberg würden auch in ihrer Zerrissenheit gezeigt und nie zu Helden stilisiert.

„Ich wollte einfach den bestmöglichen Film drehen. Es ist ein zeitloser Thriller“, kommentierte Cruise seine Rolle. Die „Walküre“-Dreharbeiten in Deutschland im vergangenen Jahr hatten für Diskussionen gesorgt. Strittig war vor allem die Frage, ob ein bekennender Scientologe wie Cruise die Hauptrolle übernehmen und ob Aufnahmen im Innenhof des Berliner Bendlerblocks genehmigt werden dürften.

(Operation Walküre - Das Stauffenberg-Attentat, USA 2008, 120 Min., FSK ab 12, von Bryan Singer, mit Tom Cruise, Kenneth Branagh, Bill Nighy)

www.walkuere-derfilm.de

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