Open-Air-Kino auf der Ruine Hornstein: Zuschauer trotzen dem Regen

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 Pünktlich zu Beginn der Vorstellung hört es auf zu regnen.
Pünktlich zu Beginn der Vorstellung hört es auf zu regnen. (Foto: Sabine Rösch)
Sabine Rösch

Weit über hundert Zuschauer haben es sich am Wochenende nicht nehmen lassen, den Charme des Kinofilms „Robin Hood“ im passenden Ambiente im Innenhof der Ruine Hornstein zu genießen. Und obwohl sich fast alle Zuschauer perfekt gegen den Regen gewappnet hatten, hat es pünktlich zum Filmbeginn auch aufgehört zu regnen.

Es war schon kurz nach 21 Uhr, als noch ein paar Hornsteiner mit Klappstühlen und Teppichen zum Eingang huschten, der Film hatte gerade begonnen. Das freute Simone Napierala und Christine Brückner vom Vorstandsteam des Fördervereins, der zu der Veranstaltung eingeladen hatte. „Ich hätte es auch so gemacht und bis zuletzt gewartet, was das Wetter macht“, schmunzelte Christine Brückner.

Die vielen Gäste aus der nahen und auch weiteren Umgebung, die sich schon eine Stunde vorher im Innenhof versammelt hatten, waren mit Regenschirm und -mantel entsprechend ausgestattet, um den Film auch bei Regen genießen zu können, denn kalt war es glücklicherweise nicht. Daher bot sich ein entsprechendes Bild mit vielen gelben Regenjacken und bunten Regenschirmen beim Publikum.

„Wir haben zuletzt vor sechs Jahren ein Open-Air-Kino mit guter Resonanz veranstaltet. Da wir auch immer wieder darauf angesprochen wurden, wurde es dieses Jahr endlich wieder wahr“, erzählt Simone Napierala. Sie habe sich auf die Suche gemacht und mit dem mobilen Kinofilmverleiher Michael Eberhardinger aus Leutkirch einen Partner gefunden, der sofort Gefallen am Veranstaltungsort fand und zusagte. „Das ging dann alles ohne Komplikationen nachdem wir zusammen einen Vor-Ort-Termin hatten“, sagt Simone Napierala.

Natürlich sollte der Film zum Ambiente passen. Mit der aktuellen Neuverfilmung des legendären „Robin Hood“ kamen die Zuschauer in den Genuss der in diesem Jahr erschienenen aktuellen Neuauflage des Klassikers mit Taron Egerton, Jamie Foxx und Ben Mendelsohn.

Viele Kinofreunde hatten sich ihre gemütliche Sitzgelegenheit mit gebracht und sich den ganz persönlichen besten Blickwinkel auf die Leinwand auf dem Hof ausgesucht. Denn auch hier galt, dass es keine vorgegeben Sitzplatzzuweisungen gab, jeder durfte sich seinen Platz selbst aussuchen. So blieben auch manche Kinobesucher im Veranstaltungsraum sitzen, denn auch von dort konnte man gut auf die Leinwand sehen. Für das passende Kinogefühl sorgte der Förderverein mit Cocktails und mit Popcorn. Zum Film passend gab es mit gebranntem Hafer, gerösteten und gesalzenen Bohnen und Erbsen und Honig- und Salzgerösteten Sonnenblumenkernen auch leckere regionale Snacks. „Das werden wir bestimmt wieder machen, und zwar nicht erst in sechs Jahren“, resümierten Napierala und Brückner schon bei Filmbeginn.

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