Opel-Beschäftigte hoffen auf Werks-Erhalt

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Deutsche Presse-Agentur

Die Opel-Beschäftigten hoffen nach der Ankündigung von General Motors, außerhalb der USA 26 000 Stellen streichen zu wollen, auf den Erhalt ihrer Werke. GM-Chef Rick Wagoner hatte in der Nacht zum Mittwoch ein Rettungskonzept für seinen Konzern vorgestellt, das den weltweiten Abbau von 47 000 Stellen vorsieht. In den USA sollen fünf Werke geschlossen werden.

In Bochum haben die Beschäftigten der Nachtschicht die Entwicklung verfolgt und Konsequenzen diskutiert, wie ein Mitarbeiter am Mittwochmorgen sagte. „Wir hoffen, dass das Werk verkauft werden kann und erhalten bleibt“, meinte ein Fertigungsmonteur.

Über die Zukunft der Tochter Opel hatte Wagoner keine Angaben gemacht. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte am Dienstag berichtet, GM prüfe die Schließung und den Verkauf von drei Opel-Fabriken in Europa. Bochum und Antwerpen könnten geschlossen, Eisenach verkauft werden. Der Betriebsrat des Bochumer Werkes hält einen Verkauf für die beste Lösung.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) befindet sich derzeit in den USA und will an diesem Mittwoch mit Wagoner über die Zukunft der deutschen Werke sprechen.

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