Noch keine Hinweise zur vergifteten Hündin

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Schwäbische Zeitung

„Konkrete Hinweise zum Fall der vergifteten Hündin auf der Berger Höhe oder zu dem Thema allgemein gibt es bislang keine.“ Das hat Wolfgang Gerke, Chef des Wangener Polizeireviers, auf SZ-Nachfrage mitgeteilt. Es seien aber „verdächtige“ Fleischstücke abgegeben worden, die derzeit untersucht werden. Zudem habe es Hinweise auf Substanzen gegeben, die von Hunden angeschnüffelt worden seien. „Die Hundebesitzer sind bei diesem Thema eben gerade sehr sensibel“, so Gerke.

Das hat auch Dr. Günter Staudacher festgestellt, der wegen seiner Warnung vor „Panikmache“ vom Tierschutzverein kritisiert wurde (die SZ berichtete). „Ich kann die Sorgen der Tierbesitzer verstehen. Und Es geht mir auch nicht darum, das Problem zu verharmlosen“, sagt der Wangener Tierarzt. „Man kann vor solchen Mitbürgern nie sicher sein, aber das sind eben absolute Einzelfälle. Trotzdem ist permanent Vorsicht geboten.“

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