Nicht nur hübsch anzuschauen: „Blauer Heinrich“

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Deutsche Presse-Agentur

Auch wenn der Name es kaum vermuten lässt - beim „Blauen Heinrich“ handelt es sich um eine der wenigen violetten Kartoffelsorten. „Diese alte Kartoffelsorte wird auch 'Blauer Schwede' genannt“,

Das erklärt Heinz Wehmann, Küchenchef und Mitinhaber des Gourmet-Restaurants „Landhaus Scherrer“ in Hamburg. Auch der Geschmack ist besonders - sie schmeckt etwas herzhafter. Vor allem aber ist es ihre Optik, die Küchenchefs zugreifen lässt.

Gut sieht zum Beispiel ein Salat von drei Kartoffelsorten aus: Dazu wird die mehlig kochende - und daher schnell matschende - „Blaue Heinrich“ zum Beispiel mit einer herkömmlichen gelben Sorte und der rotfleischigen „Highland Burgundy Red“ kombiniert. Ein Hingucker sind auch Wehmanns Jakobsmuscheln auf „Blauem Heinrich“ mit Kapern und Oliven: Mit der lila Kartoffel erscheint das weiße Muschelfleisch umso heller. Der bläulich-violette Farbstoff in der Kartoffel heißt Anthocyan und wird laut Wehmann auch als Lebensmittelfarbe genutzt.

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