Neues Baugebiet in Aßmannshardt auf den Weg gebracht

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Insgesamt circa 25 Bauplätze sollen in Aßmannshardt entstehen. Der Schemmerhofer Gemeinderat hat grünes Licht gegeben für die Aufstellung eines Bebauungsplans für das Wohngebiet „Burrenweg“. Die Bauplätze sollen dort in zwei Abschnitten erschlossen werden, zunächst 14 an der Zahl. Das neue Gebiet wird an die bestehende Bebauung anschließen. Bürgermeister Mario Glaser erklärte, dass es in Aßmannshardt eine „sehr große Nachfrage“ gebe. Mit dieser Maßnahme könne der größte Bedarf zunächst rasch gedeckt werden. Die Bauplätze selbst werden zwischen 550 und 700 Quadratmeter groß und mit Gas und Glasfaser versorgt. „Das Gebiet ist optimal zu bebauen, da es relativ flach ist“, warb Glaser. Der Zeitplan sieht vor, dass die Gemeinde die Erschließungsarbeiten im Frühjahr 2019 ausschreiben will. Im Herbst kommenden Jahres sollen dann die Arbeiten beginnen. Das Ingenieurbüro Rapp und Schmid Infrastrukturplanung (RSI) aus Biberach wurde mit der Planung beauftragt.

Da das Gebiet im beschleunigten Verfahren nach Artikel 13 b erschlossen werden soll, ist die Gemeinde gesetzlich nicht dazu verpflichtet, ökologisch Ausgleichsmaßnahmen umzusetzen. Glaser betonte aber: „Ich bin kein großer Freund von Artikel 13 b.“ Die Gemeinde wolle den Ausgleich dennoch abbilden, unter anderem über Projekt an der Hängeleswiesen in Alberweiler und einer Renaturierung an der Einmündung des Mühlbachs in die Riß in Schemmerhofen. Glaser wagte zudem bereits den Blick in das kommende Jahr. Insgesamt elf Bebauungspläne will Schemmerhofen in der nächsten Jahren auf den Weg bringen.

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