Neuer Chef erwartet Kaltschnäutzigkeit

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Bereits an diesem Freitag (18.45 Uhr) gastiert Fußball-Verbandsligist TSV Essingen beim SKV Rutesheim. Drei Punkte sind die Rutesheimer hinter dem TSV, der in den letzten vier Saisonspielen von Michael Hoskins trainiert wird, platziert.

Hoskins, der zur kommenden Saison die U 19 des VfR Aalen übernehmen wird, ist zufrieden mit den ersten Einheiten mit seiner Übergangsmannschaft. „Brutal geil“, so sein erstes Fazit. „Wir haben am Dienstag eine sehr intensive Einheit hinter uns gebracht und alle haben sich voll reingehauen. Es hat wirklich richtig viel Spaß gemacht. Wichtig wird für uns nun sein, dass wir diese Geilheit mit in die Partie gegen Rutesheim nehmen können.“ Bei der zweiten Einheit hat er von der Steuerung her den Fokus auf den taktischen Bereich gelegt und „wie wir uns gegen den Ball verhalten müssen“.

Personell kann Hoskins dabei fast aus dem Vollen schöpfen. Patrick Faber war unter der Woche beruflich verhindert, so dass es bei ihm vermutlich nicht für die Startelf reichen wird, dies wollte Hoskins aber noch offen lassen. Michael Wende hat sich im Training verletzt, hier konnte Essingens Trainer noch keine Wasserstandsmeldung abgeben.

Angeschlagen ist Simon Fröhlich, bei dem er jedoch davon ausgeht, dass er zumindest in der Innenverteidigung beginnen könne. „Und wenn er dann raus muss, dann ist das auch kein Problem. Den Jungs dahinter werden wir das gleiche Vertrauen schenken. In diesem Kader steckt unheimlich viel Qualität, aber das wusste man auch schon vorher“, so Hoskins weiter.

Einige Spieler kennt er noch von seinen Stationen aus früheren Zeiten. Daniel Eisenbeiß, Simon Fröhlich, Jonathan Sedlmayer oder auch Thorben Joos hat er gar selbst einmal trainiert. Bei Eisenbeiß steht die Geburt seines Kindes, terminiert ist der Freitag, bevor. Sollte es wirklich der Freitag werden, wird auch er fehlen. Ohnehin ist Hoskins das Essinger Umfeld nicht fremd. „Wir sind seit Jahren immer mal wieder im Austausch und ich verfolge Essingen ohnehin regelmäßig“, so Hoskins.

In der Partie gegen Rutesheim erwartet er von der Mannschaft eine gewisse Kaltschnäuzigkeit. „Wenn du die Chancen nicht machst, wirst du die Partie nicht gewinnen.“ So einfach ist das also. „Von der Einstellung her muss am Freitag eine andere Mannschaft auf dem Platz stehen, ein anderes Feuer, eine andere Galligkeit.“ Mit diesen Tugenden möchte der TSV drei Punkte aus Rutesheim entführen und dem Klassenerhalt ein weiteres Stück näher kommen. Der Tabellenneunte hat derzeit drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz - dort steht Rutesheim.

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