Neue Computerspiele-Klassifizierung für Eltern

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Deutsche Presse-Agentur

Neben der Alterskennzeichnung bekommen Eltern auf Computerspielen jetzt noch Informationen zum Inhalt. Das Projekt Pan European Game Information (PEGI) ordnet - ähnlich der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - neue Spiele Altersgruppen zu.

Allerdings ist die PEGI-Klassifizierung länderübergreifend. Sie enthält ein Symbol, das Eltern auf einen Blick zeigt, ob zum Beispiel Gewalt, Drogen oder sexuelle Handlungen im Spiel gezeigt werden. Darauf weist das Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Technischen Universität Ilmenau auf dem Portal medienbewusst.de hin.

Die Unterteilung erfolgt in den Kategorien 3+, 7+, 12+, 16+ und 18+. Außerdem gibt es ein Ampelsystem: Je nachdem, wie angemessen die Spiele für Kinder sind, werden die Farben Rot, Gelb oder Grün vergeben, erläutern die Medienwissenschaftler. Basis für die Kennzeichnung sind Selbstauskünfte der Hersteller, Spieletests und Bewertungen anderer Institutionen. Die Verwendung von PEGI ist für die Spielehersteller in Deutschland noch freiwillig.

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