Nendinger Kirche gehört bald zu Tuttlingen

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Die Evangelische Kirche in Nendingen „Krippe Christi“ erbaut im Jahre 1970 durch Architekt Dr. Ing. Bozenhardt, wird künftig von
Die Evangelische Kirche in Nendingen „Krippe Christi“ erbaut im Jahre 1970 durch Architekt Dr. Ing. Bozenhardt, wird künftig von
Schwäbische Zeitung

Evangelische Kirchengemeinde  

TUTTLINGEN-NENDINGEN (wu) – Die Nendinger, zumindest die evangelischen, gehören ab dem 1. Januar 2011 zur Gesamtkirchengemeinde Tuttlingen. Gleichzeitig werden die bisherigen Kirchengemeindegrenzen neu festgesetzt. Eine historische Entscheidung.

Bisher gehörten die Nendinger Protestanten zur Evangelischen Christuskirchengemeinde Mühlheim. Bei einer Gemeindeversammlung im Herbst 2009 hatte die Versammlung dem Vorschlag zugestimmt, dass Nendingen entsprechend der kommunalen Grenzen zur Kirchengemeinde Tuttlingen wechselt. Damit geht zum 1. Januar 2011 auch die Nendinger Kirche „Krippe Christi“ samt Mesnerstelle zur Kreisstadt. In der Praxis werde dies bedeuten, so die Kirchengemeinde in ihrer Mitteilung, dass für Gottesdienste, Seelsorge und Kasualien (Amtshandlungen) künftig Pfarrer der Stadtkirche Tuttlingen zuständig sind. Die Nendinger Kirchengemeinderäte bleiben weiterhin die wichtigen Ansprechpartner der Evangelischen in Nendingen. Sie werden ihren Sitz im Kirchengemeinderat der Stadtkirche haben.

Was offiziell durch die Neufestsetzung ab 2011 kommen soll, wird allerdings bereits jetzt ab Ostern in die Praxis umgesetzt. Zuständig für Nendingen ist Pfarrer Gerd Mohr, Telefon (07461) 9008578. Einen weiteren direkten Draht gibt es zu Karin Faude, vom Gemeindebüro Tuttlingen, Gartenstraße 1, Telefon (07461) 927522.

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