Namensänderung des Kindes vom Gericht abgelehnt

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Deutsche Presse-Agentur

Susan bleibt Susan - und darf nicht zu Julia werden. Das schleswig-holsteinische Verwaltungsgericht hat die Klage einer Mutter abgewiesen, die ihrer kleinen Tochter einen anderen Vornamen geben wollte.

Obwohl diese offiziell Susan heißt, habe die Mutter sie stets Julia genannt und diesen Namen nun offiziell eintragen wollen, teilte das Gericht am Freitag (20. März) in Schleswig mit. Dafür sahen die Richter jedoch keinen Anlass und bestätigten die Entscheidung der Stadt Kiel, die eine Namensänderung abgelehnt hatte. Für das Wohl des Kindes sei die Änderung seines Vornamens nicht erforderlich, urteilte das Gericht.

Der von der Mutter geschiedene Vater des Mädchens, das inzwischen im Grundschulalter ist, hatte die geplante Namensänderung von Anfang an abgelehnt. Aus seiner Sicht habe die Mutter den gemeinsam ausgewählten Namen nur ändern wollen, um die letzten Bindungen an den Vater zu trennen, teilte das Gericht mit.

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